„Diese Veranstaltung ist längst überfällig und wird nicht die letzte sein“, hatte WIR-Vorsitzender Rainer Küchen in seiner Begrüßung erklärt. Und während sich auch Martin Prange, Bremen-Nord-Beauftragter des Senats, weitere Aktivitäten wünschte, stellte Susanne Ahlers, Geschäftsführerin des Jobcenters Bremen, einen Arbeitgeberservice für Bremen-Nord und eine bessere Vermittlung von Langzeitarbeitslosen und Alleinerziehenden in Aussicht. Svenja Steffens, Projektleiterin von „MA-CO Maritimes Competenzcentrum“ machte deutlich, dass einige Bildungsträger den Bedarf der Wirtschaft schon in ihre Angebote integriert hätten. Innerhalb von 100 Werktagen würden Langzeitarbeitslose im Rahmen des Projekts „Hanselogistiker“ für einen Job in den Bereichen Hafen und Logistik fit gemacht. Kay Stührenberg von der Wirtschaftsförderungsgesellschaftging in einem Vortrag  auf die Auswirkungen der Digitalisierung und die sogenannte Arbeit 4.0 ein. Bei der Digitalisierung gehe es immer um optimierte Prozesse, Automatisierung, Kommunikation, neue Technologien und neue Geschäftsmodelle. Dabei würden viele Dinge, die früher von Menschen gemacht werden mussten, künftig von Maschinen übernommen. „Arbeitsplätze fallen weg, aber natürlich werden auch neue entstehen“, betonte Kay Stührenberg. Seine Empfehlung: Sich Partner suchen und den Weg in das neue digitale Zeitalter jetzt suchen. Es sei keine Frage des Ob, sondern des Wie und des Wann. Nur wer heute beginne, werde in den kommenden Jahren unter den Siegern sein und die Digitalisierung und Arbeit 4.0 als selbstverständlichen Bestandteil seiner Unternehmensstrategie verstehen und so für den eigenen Erfolg nutzen können.
Einige Bildungsträger haben bereits auf die veränderten Anforderungen reagiert, das zeigten einige Player der Bildungslandschaft im Foyer der Strandlust. HDH