Dennis Witthus nahm den 16. Unternehmenspreis des Wirtschafts- und Strukturrats (WIR) Bremen-Nord entgegen

Dennis Witthus, Geschäftsführer des Witthus Hammer Fachmarkts in der Heidlerchenstraße, war sichtlich stolz. In der Jacobs University nahm er den 16. Unternehmenspreis des Wirtschafts- und Strukturrats (WIR) Bremen-Nord entgegen. In seiner Begrüßungsrede hatte WIR-Vorsitzender Rainer Küchen zwar die positive Zusammenarbeit mit der Politik herausgestellt, dennoch reichten die Ergebnisse bei weitem nicht aus. Bremen-Nord stelle ein Fünftel der Wahlberechtigten und in der Bürgerschaft seien weniger als zehn Prozent Abgeordnete, hier sei der Bremer Norden unterpräsentiert.

Festredner Ingo Schierenbeck, Hauptgeschäftsführer der Arbeitnehmerkammer Bremen, bewertete Bremen-Nord als breit aufgestellten Standort mit „Substanz und Dynamik“, dennoch kämen auf 100 Einwohner nur 19 Arbeitsplätze, das sei zu wenig. In Bremerhaven seien es im Vergleich dazu mehr als 40. Das Potenzial als Wirtschaftsstandort sei nicht ausgeschöpft, die Infrastruktur sei gut aber viele Gewerbeflächen seien zu starr und wenig flexibel ausgestaltet. Bremen-Nord habe eine hohe Bedeutung für die Unterweserregion, seit einiger Zeit gebe es wieder Bevölkerungszuwächse in allen drei Stadtteilen, das sei erfreulich. „Bremen-Nord braucht eine eigene politische Strategie“, betonte Ingo Schierenbeck.
Preisträger Dennis Witthus fühlte sich, wie er selbst sagte, sehr geehrt, der Preis erfülle ihn voller Stolz. „Einzelhandel ist Teamsport“, bemerkte er und richtete einen Dank an seine Ehefrau und seine Mitarbeiter. Und der Standort? „Blumenthal ist der beste Standort der Welt“, rief er ins Publikum und bekam dafür jede Menge Applaus.

Quelle: Das BLV