Es präsentierten sich die Agentur für Arbeit, das Jobcenter, der Unternehmensservice der Wirtschaftsförderung Bremen, der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, das Aus- und Fortbildungszentrum im Lande Bremen (EQ), die Weiterbildungsberatung und die Willkommenslotsen der Kammern sowie arbeitsmarktpolitische Dienstleister. An verschiedenen Ständen lag Info-Material bereit. Ferner stellten die Vertreter verschiedene Instrumente zur Integration vor. Der WIRVorsitzende Rainer Küchen unterstrich das „tägliche Klagen“ von Unternehmen über den Fachkräftemangel. Für den Bremen-Nord Beauftragten des Senats, Martin Prange, ist das Thema von Ausbildung und Integration ein wichtiges, betonte er. Bremen sei eine wachsende Stadt und Vegesack der in den vergangenen drei Jahren mit 5,6 Prozent am zweitstärksten gewachsene Stadtteil. Das stelle eine gewaltige Herausforderung dar. Cornelius Neumann Redlin, Hauptgeschäftsführer von
„Die Unternehmensverbände im Lande Bremen e.V.“ ,erklärte, dass viele Betriebe händeringend Auszubildende suchen würden. Unter anderem begründete er das mit dem „Run auf ein Studium“, aber auch damit, dass jungen Menschen häufig die berufliche Orientierung fehlen würde. In der Schule müsste es dahingehende Angebote geben. Andererseits würden sich Betriebe eine Beratung zu individuellerer Förderung wünschen. Besondere Herausforderung sei die Integration von Langzeitarbeitslosen, so Neumann Redlin weiter. Pastor Michael Schmidt, Geschäftsführer der Stiftung Friedehorst und Mitglied im Unternehmerforum Bremen Nord, berichtete vom Fachkräftemangel im Pflegebereich. Wesentliche Frage sei,
wie man fachliche und soziale Kompetenz vermitteln könne, um Migranten zu integrieren. „Wir können ausbilden, aber nicht sprachliche Fähigkeiten vermitteln.“ Dr. Thorbjörn Ferber von der Handelskammer Bremen sagte, dass mittlerweile
nicht mehr nur Auszubildenden geholfen werden müsse, sondern auch Betrieben, um Ausbildungsplätze zu besetzen. Er berichtete von den Angeboten der Handelskammer und davon, dass diese zwei Willkommenslotsen beschäftige, die Betriebe und Geflüchtete beraten würden. „Sprache ist der Schlüssel!“ Rebekka Warnecke, beim Wirtschaftssenator zuständig für das Programm LAZLO und die Perspektiventwicklung Langzeitarbeitsloser, betonte, man wolle Anschlussperspektiven schaffen. Sie berichtete von einem Modellprojekt in Bremen-Nord, das sich an Alleinerziehende richte. Andrea Merrath, stellvertretende Schulleitung der Oberschule Sandwehen, stellte Ansätze der Berufsorientierung und Übergangsberatung in Oberschulen, in Zusammenarbeit mit Jugendberufsagentur und Kooperationspartner aus Industrie und Handwerk vor. Durch verschiedene Angebote und Maßnahmen habe man die Zahl der Schulabgänger, die direkt eine Ausbildung angetreten hätten, deutlich erhöht. Jens Labatzki und Axel Strausdat berichteten von Möglichkeiten der Ausbildungsförderung durch die Bundesagentur für Arbeit. Fünf Arbeitsvermittler seien seit Januar 2018 in der Lindenstraße vor Ort. „Die Wege sind jetzt kurz.“ Jochen Kriesten, Geschäftsführer der Ausbildungsgesellschaft Bremen mbh, sprach von 450 Auszubildenden in etwa 40 Berufen. Ein Kurzpraktikum würde vielen helfen, die richtige Entscheidung zu treffen. Constanze Werdermann vom Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen erklärte, wie die Ausbildungsgarantie sichergestellt werden soll. Sie betonte, eine betriebliche Ausbildung sei eine Chance. Außerdem gäbe es ein Projekt, um Auszubildende vor dem Abbruch ihrer
Lehre zu bewahren.

Mit freundlicher Genehmigung des BLV - Regina Drieling

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