Bernhard WiesBeiratssprecher: Heiko Fischer
Weitere Mitglieder: Oliver Berger, Ulrich Eckhardt, Klaus Ewald, Heike Gronholz, Egbert Heiß, Heiko Jacobi, Björn Kohnke, Uwe Meier, Barbara Oltmann, Ute Pahlow, Helmut Pflugradt, Frank Pörtner, Johann Prieser, Uwe Schröter, Markus Tetens, Wolfgang Voß, Falk Witte, Dietmar Wolle Ständige Gäste: Des Weiteren werden die Bremen-Norder Mitglieder der Bremischen Bürgerschaft, die Leiter der Ortsämter, die Vorstandsmitglieder sowie an der Beiratsarbeit interessierte Mitglieder als Ständige Gäste zu den Sitzungen des Beirates eingeladen.


Struktur der Beiratsarbeit: Der Beirat hat im Berichtszeitraum zehnmal (einschließlich konstituierender Sitzung) getagt. Mit dem Vorstand wurden eine gemeinsame Jahresabschlusssitzung sowie ein gemeinsamer Workshop abgehalten. Außerdem wurden wieder Arbeitskreise gebildet, die sich mit besonderen Themenstellungen beschäftigten.
Arbeitskreise: Folgende Arbeitskreise wurden zu Beginn des Berichtszeitraums gebildet und haben regelmäßig getagt.
Stadtentwicklung Leitung: Markus Tetens
Wirtschaftsstruktur und Arbeitsplätze Leitung: Falk Witte
Marketing, Tourismus Leitung: Bernhard Wies (Vorstand)
Bildung und Kultur Leitung: Egbert Heiß und Björn Kohnke
Unternehmenspreis Leitung: Christoph Jendrek (Vorstand)

Schwerpunktthemen und Aktivitäten: Der Beirat versteht sich im Wesentlichen als dem Vorstand zuarbeitendes Organ des Vereins. Für 2013/2014 sind hierfür Schwerpunktthemen festgelegt worden, die der Beirat im Berichtszeitraum bearbeitet hat. Dabei standen auch in diesem Jahr Themen der Stadtentwicklung, der Bildung und Kultur sowie des Marketings im Mittelpunkt.

Der Ausschuss Stadtentwicklung hat dabei eine umfangreiche Stellungnahme zum Entwurf des Flächennutzungsplanes erarbeitet, die vom Vorstand schriftlich an den Senator für Umwelt, Bau und Verkehr gegangen ist. Dort wurde eine Prüfung der Erweiterung des Gewerbegebietes Steindamm gefordert. Der Ausschuss sieht dies vor dem Hintergrund, dass auch zukünftig ausreichend Gewerbeflächen im zentralen Bremen-Norder Stadtgebiet vorzuhalten sind. Des Weiteren wurde die bisher vorgesehene Ausweisung einzelner Bereiche der Lindenstraße kritisiert. Hier wird eine nachhaltige Entwicklung des Bereiches eingefordert. Kritisiert wurde ebenso, dass die bisher vorgesehene Planung im Bereich Am Steending in Blumenthal nicht mehr als Entwicklungsgebiet für den Wohnungsbau sondern für eine landwirtschaftliche Nutzung ausgewiesen werden soll. Nach Ansicht des Ausschuss eignet sich dieser Bereich durchaus für die Bebauung mit Einfamilienhäusern und würde damit zu einer ausgewogenen sozialen Durchmischung im Stadtteil führen. Von einer Randlage kann hier keineswegs die Rede sein, da hiermit die Siedlungsbereiche in Bremen und Schwanewede zusammengeführt werden könnten.

Darüber hinaus hat sich der Ausschuss Stadtentwicklung auch mit der Entwicklung der Lindenstraße beschäftigt. Eine entsprechende Stellungnahme wurde über den Vorstand veröffentlicht. Auch die Entwicklung in der Alten Hafenstraße wird derzeit durch Mitglieder des Ausschusses begleitet. Dort steht nach Informationen des Ortsamtes Vegesack das Gutachten des Amtes für Straßen und Verkehr aus, in dem Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung des Bereiches als ersten Schritt der Entwicklung untersucht werden sollen.

Für die Zukunft wird sich der Ausschuss insbesondere mit den Wohnungsbaupotenzialen in Bremen-Nord befassen. Dabei soll auch geprüft werden, ob die politische Zielsetzung nach einer pauschalen Schaffung von 25% Anteil sozial geförderter Wohnungen an der Anzahl aller zu schaffenden Wohnungen auch für das Gebiet Bremen-Nord der richtige Ansatz ist.

Im Arbeitskreis Wirtschaftsstruktur und Arbeitsplätze wurden u. a. Veranstaltungen organisiert, in denen den Mitgliedern des WIR aber auch der Öffentlichkeit spezielle wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Themen näher gebracht wurden. So wurde z. B. im Rahmen des WIR-Spezial eine Veranstaltung zum Thema „Unternehmensnachfolge“ durchgeführt. Außerdem fand vor ein paar Wochen eine Podiumsdiskussion zum Thema „Warum ist Europa für Bremen-Nord wichtig?“ statt.

Im Bereich Marketing wurde weiter unter der Federführung von Herrn Wies an der Umsetzung des Marketingkonzeptes für Bremen-Nord gearbeitet. Darüber hinaus wurde auch auf Initiative des WIR vom Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen durch die WFB eine Konzeptstudie zum Thema „Freizeit und Erholung in Bremen-Nord“ in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse dazu werden voraussichtlich im Herbst vorliegen.

Im Arbeitskreis Bildung und Kultur wurde weiter an der Umsetzung des Konzeptes zum Programm „Berufsorientierung in Bremen-Nord“ gearbeitet. Dazu wurde gemeinsam mit den Schulen und Trägern eine Veranstaltung unter Beteiligung von Unternehmensvertretern durchgeführt und das sog. „Telgter Modell“ vorgestellt. In Anlehnung an dieses Modell soll nun ein von allen beteiligten getragenes Programm entwickelt werden. Die erforderlichen Gespräche dazu finden derzeit statt.

Die Vorarbeiten zur Verleihung des Unternehmenspreises werden ebenfalls durch einen Arbeitskreis des Beirates durchgeführt. Ich bin mir sicher, dass auch in diesem Jahr der Jury interessante Bewerber vom Arbeitskreis vorgestellt werden, um auch in 2014 einen würdigen Preisträger zu ehren.

Dies stellt einen Ausschnitt der Arbeit des Beirates dar. Er zeigt jedoch, dass man sich hier intensiv mit den Problemen und Herausforderungen der Region auseinandersetzt. Dies geschieht alles in ehrenamtlicher Arbeit, weshalb ich mich als Sprecher des Beirates bei meinen Kolleginnen und Kollegen für den gezeigten Einsatz besonders bedanken möchte.

Bremen, den 02.06.2014
Heiko Fischer